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Die Verschmelzung von Dunkel und Licht

Die jüdisch-christliche
exoterische Tradition gründet auf den Prinzipien von Gut und Böse, von Himmel und Hölle. Gott hat einen berühmten Gegner — Satan. In der orientalischen Philosophie wind die Existenz von zwei gegensätzlichen und sich ergänzenden Kräften gelehrt: Yin und Yang. In Indien und in Afrika wird den Begriff von Gut und Böse anders betrachtet als in der klassischen biblischen Doktrin. Der Gott Shiva, zum Beispiel, trägt den Titel „der Brüllende". Gleichzeitig wohlwollende und böswillige Gottheit, verkörpert er sowohl den, der Linderung bringt, als auch den Zerstörer. In vielen traditionellen Zeremonien ist der Heiler und der Zauberer gleichzeitig der, der Leben rettet, und derjenige, der dazu fähig ist, das Leben zu nehmen. Die Frage der Macht und die Anwendung der Gesetze der Natur — was einige Magie nennen — übersteigen bei weitem die strengen Grenzen der patriarchalen, jüdisch-christlichen Erziehung und deren Gruppenbewusstsein.



Ziel des Geschöpfes ist nicht nur, sein Bewusstsein zu verfeinern, sondern das Bewusstsein durch „Mit-Wissen", durch die Offenbarung seiner wahren Natur zu erreichen. (Im Französischen heißt Wissen connaissance, ein Wort, das in con-naissance getrennt werden kann - naissance heißt Geburt. So heißt con-naissance buchstäblich „Mit-Geburt", eine neue Geburt, durch Bewusst-Werdung eingeleitet.)
Gott entdeckt sich durch den Vorgang der Spiegel-Schöpfung. Die Schöpfung erreicht das Bewusstsein durch Individualisierung; also muss sie sich von Spirits Reservoir abgrenzen.
Sobald man sich von Gott/Spirit trennt, betritt man den Bereich des Erschaffenen, der Materie. In unserem System sind die aus dem Absoluten hervorgehenden Strahlen die positiven Aspekte der Manifestation, die sich in die negative Materie projizieren. Ganz am Anfang wird ein Muster projiziert, dem die Notwendigkeit zweier entgegenwirkender Energien zugrunde liegt, damit es zu einer Schöpfung kommt.
Der Schüler strebt danach, eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen, die zwei Kräfte oder Polaritäten in ihm selbst und außerhalb seiner physischen und spirituellen Wesenheit zu erkennen. Gibt es eine Grenze dabei, wenn das Bewusstsein die Gesetze erforscht, die die Welt regieren, die Gesetze der Anziehung/ Abstoßung? Der Himmel etwa? Was kann unser Himmel sein im Hinblick auf die Bewusstseinserweiterung?
„Dann werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist."
Paradoxerweise ist es Satan, der das sagt, derjenige, der eigentlich den Schatten darstellen sollte. Man muss durch den Schatten gehen, um Bewusstes Licht zu werden.

Was ist der Schatten?

Das Absolute ist, in seiner Essenz, Geist/Spirit. Die Schöpfung ist die Manifestation des Geistes. Sie bringt die Materie hervor, als Ergänzung oder Gegensatz zum Geist. Die Materie ist eine Konkretisierung, eine Verdichtung. Das Phänomen der Verdichtung des Lichts unterdrückt einen Teil der Photonen und vermindert die Möglichkeit, über das Erschaffene Informationen zu erhalten. Die Herabsetzung des Informations- und Bewusstseinsniveaus führt zu einer niedrigeren Frequenz und zur Ausweitung der Schattenzonen. Der Schatten ist die Nicht-Information, das Nicht-Bewusstsein, das Licht des Geistes wird verzerrt oder verschwindet. Es ist eine Situation, die man als vorübergehend einstufen könnte, denn der Sinn des Schattens ist:
- die Zeit zu erschaffen,
- das Licht sichtbar zu machen,
- erleuchtet zu werden,
- zum Urlicht zurückzukehren.
Indem es sich projizierte, schuf sich das Absolute einen Spiegel, die andere Facette seiner selbst. Das ist der Beginn der Dualität. Die Schöpfung manifestiert sich in der Dualität, im Ausdehnen/Zusammenziehen, in der zu sich selbst zurückkehrenden Bewegung. Die Schöpfung drückt die Dualität durch die Gegensätze oder Ergänzungen aus. Alle Farben besitzen ihre theoretische Ergänzung. Alle Töne, Gefühle, Emotionen gleichen sich durch ihren Gegensatz aus.

Wie nimmt das erschaffene Wesen den Schatten in sich auf?

Das Problem kann auf verschiedene Weise umrissen werden - wir möchten in euch neue Möglichkeiten eröffnen.
Kommen wir zu den allerersten Augenblicken der Schöpfung zurück. Versuchen wir, uns den Beginn vorzustellen. In der Leere ist die Quelle. Die Quelle beginnt sich ins Unendliche auszudehnen. Es ist die erste Bewegung, der erste Luftzug.
Die Quelle beginnt sich zu verdoppeln, zu erschaffen. Ihr tretet aus der Quelle hervor, individualisiert euch, wie ein Funke, ihr seid Leben, eine bestimmte Seele, vom Ursprung getrennt. Sobald ihr die Quelle verlassen habt, seid ihr nicht mehr reiner Geist. Ihr entfernt euch nach und nach, ihr löst eine gegensätzliche Kraft aus, ihr integriert Atome, die Materie. Und je mehr ihr diese Materie, Dichte integriert, umso mehr Schatten ladet ihr auf euch.
So geht ihr immer weiter weg und setzt eure Erfahrungen, eure Lektionen fort. Am Anfang seid ihr eine Energie, viel subtiler als der menschliche Körper. Doch jedes Mal, wenn ihr auf gegensätzliche, widersprüchliche Kräfte stoßt, verändert ihr die Schwingung, die Struktur eures Selbst. Ihr integriert die Bewegung und den Fluss, dann den Widerstand. Ihr nehmt die Polaritäten in euch auf. Das Leben außerhalb der Quelle bedeutet Dualität, den Ausdruck der Gegensatze.
Die Schöpfer haben selbstverständlich auch etwas zu sagen. Sie schauen zu, wie ihr euch umwandelt, entwickelt, und ab und zu geben sie euch einen leichten Anschub. Dann werden sie eines Tages eure Verbindung zu den feinstofflichen Ebenen durchschneiden, damit ihr euch tiefer inkarniert, damit euer Körper
dichter wird. Schließlich werden sie euch das Denkvermögen geben und ihr werdet voll und ganz als Menschen betrachtet werden.
Die Erfahrung muss über Jahrmillionen weitergehen. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr Schatten ladet ihr auf euch. Konkret heißt das, dass ihr brutale, schwierige, gewaltvolle Inkarnationen eingeht. Wie der Musiker, der tausende unvollkommene Tonleitern übt, bevor er eine harmonische Symphonie vorträgt, sind alle Schwierigkeiten, alle Fehler erlaubt und gehören zum Spiel. Ihr wählt, den Schatten zu durchleben, um seine Schwingungen zu verstehen und zu integrieren. Wahrscheinlich wart ihr Schwächling, Lügner, Tyrann, Mörder, ihr habt Zauberei angewendet, schwarze Magie, urn euer Bedürfnis nach Macht zu befriedigen. All das hält euch so sehr fern von Spirit, dass ihr den Boden unter den Füßen verloren habt. Ihr vergesst den Urfunken, vergesst, wer ihr in Wirklichkeit seid, ihr erinnert euch nicht mehr an die Quelle. So bringt ihr euch in un­entwirrbare Situationen, ihr begeht unsinnige Handlungen, ihr leidet, wenn der Funke tief in euch glüht. Manchmal fühlt ihr euch verloren, lehnt ihr euch auf.
Das Pendel führt immer eine volle Bewe­gung aus, bevor es zu seinem Ausgangspunkt zurückschwingt. Ihr seid in der Körperlichkeit bis zum äußersten Ende gegangen; es ist an der Zeit wieder stromaufwärts zu fahren und euch von Leichtigkeit und Licht zu ernähren, um eure Rückkehr zu Spirit zu vollziehen. Doch wenn ihr dieses Mal wieder zur Quelle zurückkommt, werdet ihr Bewusste sein.
Heute seid ihr wahrscheinlich ein verfeinerter, ausgeglichener, gewaltfreier Mensch. Anscheinend braucht ihr Brutalität, Hass, Rassismus, Krieg nicht mehr zu manifestieren. Was ihr wollt, ist, die Erleuchtung zu erreichen, und ihr drückt es schon durch euer Herz aus.
Solange ihr inkarniert seid, in einer physischen Hülle, tragt ihr trotzdem weiterhin die Prägung eurer vergangenen/parallelen Erfahrungen. Ihr schwingt auf einem persönlichen Ton, der die Summe all dieser Abenteuer ist - auf der Erde und in allen Bereichen des Universums, in denen ihr gelebt habt. Diese Frequenz, die ihr aus eurem tiefsten Innern ausstrahlt, besteht aus dem ganzen Spektrum der Farben/Schwingungen, die ihr je gekannt habt und die in eurern genetischen Computer, der DNS, gespeichert sind.

Vor der Rückkehr ins Licht, zu Spirit, zur Wiedergeburt (con-naissance) durch Bewusst-Sein im Göttlichen Bewusstsein, müsst ihr zuerst mit eurem tiefen und ganzen Selbst in Kontakt treten, um alle durch den Schatten hintcrlassenen Spuren zu sehen, zu berühren, zu verstehen und umzuwandeln. Nur die Begegnung ermöglicht die Vermählung. Das Entdecken des Schattens kündigt die Vereinigung mit dem Licht an.

Wie drückt sich der Schatten aus?

Der Schatten ist in jedem von euch materialisiert durch all jene Teile eures Wesens, die euch in Kummer, Frustration, Misserfolg, Mangel an Licht treiben.
Um euch für die Einweihung vorzubereiten, ist es eure Verantwortung, den Mut zu haben, mit eurem Schatten in Kontakt zu treten, ihn dann zu erhellen, damit Spirit das Fleisch durch die Liebe umwandle.
Liebe und Akzeptanz machen eine Begegnung möglich. Sie sind der Ausgangspunkt einer Beziehung, dann der Vermählung.
Ihr habt die Pflicht, diese höchste Alchemie in euch zu verwirklichen, deren Belohnung reines Gold ist. Wenn die beiden entgegenwirkenden Energien vollständig bekannt, gewogen, integriert, ausgeglichen sind, erzeugen sie das Göttliche Feuer, das Bewusste Licht.
Wie könnt ihr euren Schatten entdecken? Indem ihr in voller Integrität in den Abgrund eures Unterbewusst-Seins eintaucht. Das Vorgehen ist immer das Gleiche, äußerst einfach und gleichzeitig extrem vielschichtig. Ihr werdet Detektivarbeit leisten, so ehrlich wie möglich. Habt vor allem weder Scham noch Angst, was den Schatten nur vergrößern würde.


Entnommen aus: Ich bin der ich bin, Alta Major. Veröffentilchung Ende 2007






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